Direkt zum Hauptbereich

Wie finde ich den richtigen Immobilienmakler oder Immobilienberater?

Werter Leserinnen und Leser,

der Verkauf, die Vermietung oder Veränderungen bei Immobilien sind in der Regel aufgrund der finanziellen Bedeutung für alle Beteiligten mit teilweise erheblichen Risiken verbunden.

Immobilieneigentümer mit entsprechender Erfahrung können viele anfallenden Themen oft selber bearbeiten und angehen.

Privateigentümer, Erbengemeinschaften, WEGs, GbRs usw. unterschätzen unseres Erachtens meist Umfang, Arbeit oder auch Risiken, die mit Immobilienentscheidungen zusammenhängen.

Oft fällt die Entscheidung für einen Immobilienexperten erst, wenn Probleme auftreten. Und dann geht der erste Blick dann auf Vordergründiges: Welcher Vermittler verspricht den höchsten Erlös, wer bietet möglichst niedrige Provisonen an usw..

Käufer sind oft getrieben vom Wunsch nach der Traumimmobilie oder nach einer Anlagemöglichkeiten, scheuen aber fundierte Beratung im Vorfeld.

Unsere klare Meinung hierzu: Ohne vernünftige Honorierung werden Sie in der Regel kaum eine vernünftige Bearbeitung Ihres Themas erhalten.

Ein solider Immobilienvermittler oder -berater unterhält in der Regel eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Vermögensschadenversicherung. Ständige (kostenintensive) Weiterbildungen, Mitgliedschaft in Fachverbänden oder Qualitätszertifikate sind für einen Fachbetrieb selbstverständlich. 

Ein Experte mit langjähriger Praxis kann auf mögliche Fallstricke hinweisen und helfen Risiken für Fehlentscheidungen zu minimieren. Kontakte im Immobilienmarkt helfen unterschiedlichste Themen einer kompetenten Bearbeitung zuzuführen.

Lassen Sie uns ein Beispiel aus der aktuellen Praxis anführen:

Ein Kunde von uns trägt sich mit dem Gedanken seinen Wohnsitz  in Richtung Nordeutschland zu verlagern. Es wurden bereits einige Objekte besichtigt, die von der Optik durchaus ansprechend sind. Jedoch ergab unsere Preis- und Objektanalyse, dass die jeweils konkret aufgerufenen Preis klar über den Werten eines nachhaltigen Marktwertes liegen. Der Kaufpreis einer Immobilie konnte dadurch um 250.000 € nach unten korrigiert werden. Wegen zusätzlicher Themen, kam das Objekt dann schlussendlich nicht in Betracht.

Bei weiteren Angeboten konnten dem Kunden wesentliche Prüfpunkte aufgezeigt werden, um Fehler beim Ankauf zu vermeiden. Zusätzlich konnten über die Zusammenarbeit mit Kollegen im IVD wertvolle Informationen zum Standort und dem dortigen Preisniveau zur Verfügung gestellt werden, damit die Entscheidung auf umfassenden Grundlagen getroffen werden kann.

Gerade z.B. das Baurecht mit den heute hohen Brandschutzanforderungen kann für eien Erwerber schnell zum Problem werden. Denn was ein Vorbesitzer möglicherweise über Jahre versäumt hat, kann einem Erwerber schnell auf die Füsse fallen. Was ist z.B. wenn ein größerer Schaden am Haus auftritt, der beroffende Gebäudeteil aber gar nicht korrekt genehmigt ist? Wir die Versicherung da einfach so zahlen? Das böse Erwchen in so einem Fall kann man sich vorstellen. Oder man wird wegen einer Erweiterung beim Bauamt vorstellig und es zeigt sich dass Teile des Bestands eigentlich nicht genehmigt sind? 

Unser Tipp: Bei wichtigen Entscheidungen immer fachlichen Rat einholen. Keine Vergütung ist so teuer, wie ein vermeidbarer Schaden der im Nachhinein auftritt.

Schönen Tag!

Markus Kestler


  

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wirtschaftlichkeitsgebot bei Betriebskosten

Werte Leser, Vermieter sollten im eigenen Interesse darauf achten, die Betriebskosten möglichst wirtschaftlich zu halten. Denn unabhängig davon, ob ein Mieter nachweisen kann, dass die Betriebskosten niedriger hätten sein können, beeinflusst die Optimierung der Betriebskosten den Spielraum für die Gesamtmiete. Tendenziell gilt je niedriger/wirtschaftlicher die Betriebskosten, desto größer der Gestaltungsspielraum für die Nettokaltmiete. http://www.kon-ii.de/wohnraummietrecht-wirtschaftlichkeitsgebot-bei-betriebskosten-plus-1431.html Schönen Tag. www.kestler-immobilien.de

Immobilienverrentung - Die Alternative zum Verkauf ?

Werte Leserinnen und Leser, bei selbstgenutzten Immobilien stellt sich oft die Frage Verkaufen oder (nach Möglichkeit) weiter im eigenen Heim wohnen bleiben. In diesem Zusammenhang gibt es mittlwerweile mehr und mehr Anbieter, die als Alternative eine Verrentung anbieten. Dabei gibt es unterschiedlichste Modelle wie etwa Zeitrenten oder Leibrente, mit Einmalzahlung und ohne, mit Wohnrecht oder Nießbrauch usw.. Oft ist es für Eigentümer schwer die Vor- und Nachteile einzelner Modelle zu bewerten und diese dann auf die eigene Lebenssituation zu übertragen. Auch in diesem Bereich können wir Sie als Ihr Immobilienfachmann unterstützen.  Für Fragen udn eine Beratung stehen wir gerne zur Verfügung. Markus Kestler www.kestler-immobilien.de