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Petition gegen das Bestellerprinzip

Werte Leser, die schwarz-rote Koalition verfolgt trotz massiver verfassungsrechtlicher Bedenken weiter das ideologisch motivierte Vorhaben mit aller Macht die Mietpreisbremse mit dem Bestellerprinzip durchzusetzen. Seltsamerweise regt sich aus weiten Teilen der Wirtschaft kaum Widerstand, obwohl dies doch ein klarer Versuch ist die Vertragsfreiheit und das Einkommen einer beliebig ausgewählten Berufsgruppe zu beschneiden. Wenn man sich vorstellt, das im Zuge der ganzen Diskussion in Berlin sogar CDU-Politiker auf die Idee kommen, man könnte doch als Ausgleich für die mittlerweile horrende Grunderwerbssteuer im Gegenzug die Höhe der Maklerprovision einfach gesetzlich nach unten regeln, müssten doch eigentlich wesentlich mehr Menschen reagieren. Was heißt dies im Klartext: Ein klarer Angriff auf die Marktwirtschaft und alle Unternehmen, die im Wettberb täglich versuchen ihr Einkommen zu erzielen.  Klare Philosophie dahinter: Wenn Brötchen nach Meinung der Politik zu teu...

Bestellerprinzip und Mietpreisbremse

Werte Leser, leider hat es sich ein Teil der Politik - trotz klarer Bedenken von Fachleuten - auf die Fahnen geschrieben populistische Maßnahmen durchzusetzen. Mittlerweile gibt es sogar Gutachten von renommierten Staatsrechtlern, die erhebliche Bedenken haben, ob das geplante Gesetz überhaupt verfassungsgemäß ist. Darauf möchten wir aber hier nicht näher eingehen. Man muss sich aber mal die irrwitzigen Wendungen vorstellen, mit denen versucht wird den Mieter von einer möglichen Maklerprovision zu befreien. Weil selbst die Gesetzesbefürworter erkennen, das auch Mieter Suchaufträge erteilen möchten, versucht man über haarsträubende Regelungen die Provisionszahlung von den Mietern abzuwenden. So darf ein Makler eine Mieterprovision verlangen, wenn er nach dem Suchauftrag des Mieters eine Wohnung anbietet, die er bisher noch nicht im Angebot hatte bzw. vorher nicht kannte. Das würde bedeuten, dass eine einmal !! angebotene Wohnung für den nächsten Interessenten nicht mehr prov...

RICS begrüßt Änderungen im Maklerrecht/Verursacherprinzip

Werte Leser! Nun meint auch der sonst oberseriös auftretende RICS seine Ideen  kundtun zu müssen, wie in Zukunft alles besser wird. https://www.konii.de/news/rics-deutschland-unterstutzt-das-von-der-grossen-koalition-geplante-verursacherprinzip-beim-maklerrecht-201312039873 Fast schon peinlich, wie alten Mythen ohne Hinterfragen als Argument übernommen werden. Der Makler dreht an der Preisschraube nach oben, um mehr zu verdienen, sagt der Kunde. Der Makler dreht an der Preisschraube nach unten, um schneller zu verkaufen, sagt der Verkäufer. Wir sagen: Der Makler dreht nirgendwo, denn dies würde voraussetzen, dass er den Markt hinreichend beeinflussen kann. Wer die Struktur des Vermittlungsmarktes mit überwiegend kleineren Betrieben kennt, wird sich fragen, wie das denn gehen soll. Oder auch Interessenkonflikt Nr. 4 laut RICS: "Im Verlauf des Verkaufsprozesses wird der Makler parallel mit konkurrierenden Kaufinteressenten verhandeln." Ist das ernst gemeint? Was ...

Koalitionsvertrag - Wohnungswirtschaft

Werte Leser! Anbei finden Sie den Link zum Koalitionsvertrag 2013 zwischen CDU/CSU und SPD. http://www.welt.de/bin/Koalitionsvertrag-18-Legislatur-CDU-CSU-SPD-122308846.pdf Ab Seite 114 finden Sie wohnungswirtschaftlich relevante Themen. Inwieweit die skizzierten Überlegungen den Markt und das Angebot an Wohnungen belasten, kann derzeit nicht seriös beurteilt werden. In Bezug auf Maklerdienstleistungen bleiben die Formulierungen derzeit noch schwammig, so dass auch noch nicht klar ist, was die neue Regelung sein soll. Als positiv betrachten wir, dass man endlich der Forderung u.a. des IVD folgt und einen Sachkundenachweis, Mindestanforderungen und Pflichtversicherungen im Maklergewerbe einführen möchte. Das Thema "erfolgsunabhängige Honorierung entsprechend Beratungsaufwand als Option" hört sich zunächst mal interessant an. Zu hoffen bleibt nur, dass man hier die Realitäten des Vermittlungsgeschäft beachtet, damit nicht Verianten entstehen die einerseits dazu füh...

Keine bunten Wände bei Auszug

Mietpreisbremse - Koalitionsvertrag

Werte Leser, wie gestern durch die zuständigen Beteiligten verkündet wurde, soll künftig nur noch der Vermieter die Maklerprovision zahlen. Dies völlig uanabhängig davon, welche Marktsituation gerade besteht. Auch wenn es gerade für die SPD wohl befriedigend sein mag, den Makler eines übergebraten zu haben, stellt sich die Frage, ob hierdurch eine Wohnung mehr gebaut wird? Wird es für einzelne Mietergruppen daruch leichter Wohnungen zu finden, wenn der Makler eindeutig als bezahlter Vermietervertreter agiert? Wenn bei Neuvermietungen die Miete künftig nur noch 10% über der ortsüblichen Miete liegen darf, kann dies je nach Marktlage dazu führen, dass der Vermieter bei der Neuvermietung unter die bisherige Miete gehen muss. Das heißt, per Gesetz würde in gewissen Situatuionen eine Mietabsenkung - unabhängig von der Marktgängigkeit der Miete - erzwungen. Wenn wir dies für unseren Standort reflektieren, ist einem schon befrendlich zumute. In Nürnberg mussten Vermieter im Zeitraum...

Aktuelles zur Mietenentwicklung

Anbei Link zurm Beitrag über Mieten in Deutschland: https://www.konii.de/news/ivd-angebotsmieten-steigen-deutschlandweit-nur-moderat-201310011898 Schönen Tag www.kestler-immobilien.de